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Paul Millns ist ein Musiker der leisen
Art, der um seine Person nie viel Wirbel gemacht hat. Dabei zählt er zu den Favoriten
der Musikspezialisten von Funk und Presse, die ihn seit Jahren mit
Lorbeeren überhäufen. Elke Heidenreich bezeichnete ihn als
melancholischen, wunderbaren und sensiblen Texter und übersetzte
in einer WDR-Sendung den Song „Martha“ von Paul Millns.
Paul wurde in Norfolk geboren und
begann seine Karriere Ende der 60er /Anfang der 70er Jahre als
Pianist und Keyboarder in verschiedenen Blues- und Soulbands wie „Two
hearts“, „Sweet thunder“, der "Taste“-Nachfolgeformation
„Stud“ und „Spare Rib“. Es folgten Welttourneen in den Bands
von Alexis Korner und Eric Burdon (dessen Songs Paul teilweise auch
arrangierte) sowie Tourneen mit Louisiana Red, Bert Lansch und Jo-Ann
Kelly. Weiterhin arbeitete er auch mit David Crosby, Peter Thorup,
John Mayall, Murray Head, Ralph Mc Tell und John Martyn zusammen. Im Anschluß daran widmete er sich
seiner Solo-Karriere sowie Auftritten mit seiner eigenen Band.
Mittlerweile wurden 13 Alben und die klassische Komposition "Papillons" von Paul Millns veröffentlicht. Durch einen Auftritt in der legendären
„Rockpalast“-Reihe wurde er auch einem größeren
Publikum bekannt. Er spielte auf allen bedeutenden europäischen
Festivals und tourte auch in Kanada und USA.
Obwohl er oft mit Joe Cocker, Tom Waits
oder Randy Newman verglichen wird, ist Paul Millns eine eigenständige
und unverwechselbare Musikerpersönlichkeit. Seine Songs schreibt er alle selbst. Musikalisch umfasst seine Bandbreite sowohl ruhige als auch
explosive Mischung aus Soul, Blues und Rock. Neben seinen ausgefeilten Arrangements,
dem perfekten Pianospiel und der rauen, ausdrucksstarken Stimme,
überzeugt Paul Millns auch mit intelligenten und
aussagekräftigen Texten. Er singt von täglichen
Beobachtungen, von den Querschlägen des Lebens, aber er bezieht
auch zu politischen Themen wie Arbeitslosigkeit, Ausländerhass
oder auch der aktuellen amerikanischen Politik (Shallow Man) konkret
Stellung. Paul Millns ist ein stimmungsvoller
Performer, der seine Lieder mit kleinen Geschichten ankündigt –
sensibel, symphatisch und auch mit dem typischbritischen Humor.
Paul Millns hat auch die Musik zu
mehreren europäischen Filmproduktionen geschrieben. Der Song
“Down in the danger zone“ wurde durch den Marius
Müller-Westerhagen Film„ Der Mann auf der Mauer“ bekannt. Die Musik zum Film „J.L.B. – The
man who saw the future“, der in England hervorragende Kritiken
erhalten hat und auch für eine Nominierung zu den Berliner
Filmfestspielen gehandelt wurde, stammt ebenfalls von Paul Millns. Viele Songs von Paul wurden von anderen
Künstlern aufgenommen, zuletzt „World on your Shoulders“ von
John Wright. Paul Millns war mehrfach in Nashville
und hat dort u.a. mit Chris Neil – dem Produzenten von Mike and the
Mechanics und Celine Dion zusammengearbeitet.
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